Mitarbeiterbefragungen

…finden in der Regel über Fragebögen statt. Schon seit Jahren ist das sog. Ostereierargument bekannt; d.h., dass man mit den zuvor entwickelten Fragen die Antworten erhält, die man zuvor beim Entwickeln der Fragen schon im Kopf hatte. Man findet die zuvor selbst versteckten Ostereier.

 Weiter geht es dann mit der Auswertung und den Konsequenzen aus der Befragung: Die Führungskräfte erhalten in aller Regel schöne bunte und zum Teil komplizierte Grafiken ausgehändigt, die nicht selten nach der Präsentation bis in alle Ewigkeit abgelegt werden. Die Maßnahmen werden zum Teil von Beratungsfirmen vorgeschlagen und allenfalls von den (höheren) Führungskräften abgenickt. Die Mitarbeiter werden in die Interpretation der Ergebnisse und die Umsetzung nicht einbezogen und damit nicht in die Verantwortung genommen. Es ist eher wie in der Kinderzeit: Die Berater und Führungskräfte spielen „Weihnachtsmann“ und verteilen „Geschenke“, die vielleicht niemand haben wollte.

 INPEX arbeitet auf Grund entsprechender Erfahrungen mit einer anderen Vorgehensweise. Mit der ASE (Arbeitssituationserfassung) werden die Mitarbeiter persönlich in ihren Teams befragt, schon hier mit in die Verantwortung genommen und auch später bei der Maßnahmen-umsetzung mit den Führungskräften und Betriebsräten mit ins Boot geholt. Das sichert höchstmögliche Akzeptanz und ist eine wichtige Personalent-wicklungsmaßnahme, da so das Erwachsenen-Ich angesprochen, gestärkt und gefördert wird.

 Die ASE wird u.a. eingesetzt,

  • um Fehlzeitenursachen zu identifizieren und damit letztendlich die Gesundheit zu verbessern,
  • zum Abbau von Innovationshemmnissen,
  • zum Identifizieren von Konfliktursachen,
  • für die Teamentwicklung,
  • im Rahmen von Führungskräfteentwicklung z.B. als Coaching-Grundlage und/oder als Ergänzung von 360 Grad-Feedbacks,

Holen Sie sich bitte weitere Information bei uns ein und/oder vereinbaren Sie mit uns einen Gesprächstermin, in dem wir Ihnen die Besonderheiten der ASE vorstellen können.

Literatur aus eigener Feder:

Fehlzeiten als Chance – Leitfaden zum Abbau von Fehlzeiten
Expert-Verlag, Renningen, 5. Auflg. 2008, ISBN 978-3-8169-2816-4

Fehlzeiten – Bedeutung, Ursachen und Maßnahmen zur Reduzierung
Beitrag im Loseblattwerk „Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen“, TÜV Rheinland Verlag, 1996, ISBN 3-8249-0367-9

Viel Licht – wenig Schatten: Betriebsklima-Analyse in Zahnarztpraxen
in: Zahnärzte Wirtschaftsdienst 08/2005

Personalenwicklung: Bedarfsanalyse mit System
in: Arbeit und Arbeitsrecht – Personal-Profi 07/2004, S. 22 ff.

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Am Beginn steht Ursachenermittlung
In: Arbeit und Arbeitsrecht – Personal-Profi 03/2004

Betriebliche Gesundheitsförderung bei der Friedrich Grohe AG
In: PERSONAL 09/2002

Die Arbeitssituationserfassung – ein Analyseinstrument hat sich bewährt
in: PERSONAL 8/2000

Strategische Gesundheitsförderung – Fehlzeitenursachen in der öffentlichen Verwaltung und Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit
in: Akademie 3/99

Es geht nicht nur um den Abbau von Fehlzeiten
in: Pflegezeitschrift 4/99

Das Projekt „Intelligente Menschenführung“
in: PERSONAL 8/97Ä

Fehlzeitenabbau mit System – Fehlzeitenrückgang und Verbesserung der Produktivität im Presswerk von REYNOLDS ALUMINIUM DEUTSCHLAND, INC. in Nachrodt  durch Projektgruppenarbeit, Mitarbeiterbefragung und Seminarveranstaltungen
in: PERSONAL 6/95

Die Arbeitssituationserfassung – Ergebnisse einer Betriebsklima-Analyse im Wuppertaler Softwarehaus ZEDA
in: PERSONAL 1/2/1991

Seminarkalender

Dezember 2017
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